Vandalismus Marienkirche Steyr Chronologie und Dokumentation


Chronologie und Dokumentation



Raum der Stille 2025

Marienkirche Steyr

"Kunst und Spiritualität - mutig sanft mutig"


Es war für mich so ein schönes Gefühl die Vorarbeiten zum „Raum der Stille 2025“ miterleben zu dürfen. Die Arbeit der Citypastoral Steyr mit Heidi Staltner-Kix und den ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen erfahren zu können. So viele Ideen und Liebe stecken darin.  Alles mit Liebe für den Nächsten  der in der eher lauten und vielleicht hektischen Adventmarkt Zeit das Gegenteil sucht.

Dann die strahlenden Gesichter und leuchtenden Augen der vielen Kirchenbesucherinnen und Besucher in der Marienkirche zu erleben. 13 Schulklassen und eine Jugendgruppe mit 160 Jugendlichen und über 2.000 Besucher:innen kamen 2025 in den Raum der Stille mit dem Themen „Kunst und Spiritualität“ und „mutig sanft mutig“.

Die Installationen der Citypastoral in den drei linken Seitenkapellen der Marienkirche wurden als interaktive Ebene des Gesamtkonzeptes geplant. Als „
GARDEROBE, KINDERBEREICH, WOHNZIMMER“. Dann der ALTARRAUM mit einer Krippe aus Filz und einem gemeinsamen Stern aus Naturmaterialien, von den Kirchenbesucher:innen geschaffen. Der eigentliche RAUM DER STILLE „Gott ganz nahe sein. Kerzen, Weihrauch und Du“ ist der letzte Raum auf der linken Seite. Es ist die „Schmerzenskapelle“ mit der Pieta und lädt zur Meditation und zum Gebet ein.

Mein Zugang zu Raum, Kunst und Zeit zeigte sich im Konzept der drei rechten Seitenkapellen mit den Begriffen
GEBURT, ERNEUERUNG, LIEBE. „Gegenwart und Hoffnung“, „Schutt und Walnuss“, Liebe und Nächstenliebe“ waren das Thema.

Besonders freute es mich, als Künstler, die vielen Menschen beobachten zu können die meine Installationen fotografierten. Ganz besondere Freude bereiteten mir die Situationen wenn ich Menschen sah die besonders viel fotografierten, diese kurz vor dem Hinausgehen darauf aufmerksam machen zu können, dass man von der gegenüberliegenden Seite der GEBURT Seitenkapelle, aus dem richtigen Blickwinkel, das Jesuskind im Wolkenbettchen der obersten größten „Wolke in Herzform“ sehen kann. Ich sah dann die Handys, wie sie auf diese sanfte Situation zoomten und fotografierten. Dann das herzliche Danke und die strahlenden Gesichter beim Verlassen der Kirche.


Es war mir eine sehr, sehr große Freude!

Dann kamen die Eingriffe von Menschen die es mit der „Kunst und Spiritualität“ nicht gut meinten.

Zuerst wurde das Werk der Citypastoral mehrfach und andauernd
beschädigt. Eine Reisig- und Schnitzerei- Installation wurde zerstört. Plakate heruntergerissen und Folder, sowie Flyer des öfteren am Boden verstreut. A1 Infoständer wurden umgeworfen. Zetteln mit Anschuldigungen an das Citypastoral (auch namentlich!) wurden in den linken Seitenkapellen angeheftet.