Advent 2025

bis 24. Jän. 2026

Mehrfache Vandalenakte in den  drei  Seitenkapellen

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EINLEITUNG


Die Situation in der ersten Seitenkapelle GEBURT am 28. November 2025:


Das Jesuskind in der sanften Wolke liegend. Diese Aufnahme ist nur aus einem Blickwinkel von der gegenüber liegenden Kirchenraum Seite möglich. Dazu ist die Informationsebene notwendig.


Nach der Installation der "Wolkensituation", die ich ohne Hilfe des Haustechnikers, bzw. Mesners nicht geschafft hätte (!), schwebte überraschend eine kleine Wolke auf den Boden und blieb am Ende des goldenen Stacheldrahts hängen.


Wir sahen uns an und waren uns einig: "Die Rauminstallation ist damit vollendet".


Damit kann man die sensiblen Hintergründe der Kunstinstallationen erkennen.


Original Installation LIEBE

am 29. November 2025


Die Liebe hat sich nicht zerstören lassen. Sie wurde stärker!

DANKE dem Roten Kreuz Steyr für die Leihgabe von 12 Liegen!


Dieses Mal wurden alle drei Seitenkapellen Rauminstallationen mit einer Roten Kordel abgesperrt. Symbol einer Roten Linie die nicht übertreten werden darf.


Auch wurde ab Eröffnung des "Raum der Stille #06" die Marienkirche, seitens der Pfarre, mit einer Videoüberwachung ausgestattet.


Da eine der Liegen ein "Häubchen trug" bekam sie auf der 13. Liege den Platz auf dem das Jahr davor die gekreuzten Stäbe lagen.


9. Dez. 2025


Wieder war die Installation LIEBE der Ort des ersten manipulativen Eingriffs. Vielleicht war es der Smiley Aufkleber der mich bewog keine Anzeige zu erstatten. Die Schriftstücke wurden später von Unbekannt entfernt.


Foto vom 12.12.2025


Ein "Kunst und Spiritualität" Beispiel der - alle Installationen begleitenden - Texte der Citypastoral Steyr:


Am 13. Dez. 2025 

wurde ich beim 4-stündigen Kerzen- und Weihrauchdienst bedroht.


Als ich die Kerzen aus dem Beichtstuhl nehmen wollte, hörte ich eine Stimme hinter mir und drehte mich um. Ein Mann, mit seinem Zeigefinger gegen meine Stirn gerichtet, sprach:


Wenn wir im Islam wären hätten sie jetzt eine Kugel im Kopf. Nehmen sie den Hut ab.“ Ich sagte "Nein" dann berührte er mit dem Zeigefinger in einer schnellen Bewegung meine Hutkrempe, usw.


Eine ehrenamtliche Kollegin der Citypastoral saß auf einem Sessel neben mir, wurde Zeugin dieser Szene. Infolge selbst, gemeinsam mit Heidi Staltner-Kix, in eine heftige Diskussion voller Anschuldigungen hineingezogen.

Ab 15.12.2025 schuf ich eine zusätzliche Hintergrund Informationseben zu jeder Rauminstallation.


19.12.2025


Alle Informationsfolder, die in der Kirche auflagen, wurden entfernt und in der Seitenkapelle ERNEUERUNG verstreut. Diese und die erweiternde Informationsebene wurden damit zerstört.


Ich erstattete die 1. Anzeige bei der Polizei nach §125 des StGB.


20.12.2025


Auch die Texte der Citypastoral wurden in die Seitenkapelle ERNEUERUNG geworfen, wie auch die A4 Infoblätter aus den Acrylständern entfernt wurden.


25.12.2025


Weitere Zerstörung der Informationsebene und damit auch andauernde "Zerstörung und Vermüllung" der Kunstinstallation in der mittleren Seitenkapelle.


26.12.2025


Die permanente Entfernung der A4 Legenden aus den Infoständern in den Seitenkapellen GEBURT und ERNEUERUNG ist die klare Zerstörung der Informationsebene.


01.01.2026


Zerstörung der Rauminstallation GEBURT in der ersten Seitenkapelle.


Der vergoldete Stacheldraht mit Wolke war verschwunden! Der Urzustand ist unmöglich wieder herzustellen (siehe Einleitung)



Der Stacheldraht mit Wolke wurden entfernt und in der Sitzbank versteckt. Ich erstattete die 2. Anzeige bei der Polizei. Das letzte Foto mit dem intakten Urzustand machte ich am 26.12.2025 um 13:22.


Der Dienstälteste, kurz vor der Pensionierung stehende, Beamte meinte „Vielleicht gefällt es jemanden nicht“ und „Darf man das? Ein Stacheldraht in der Kirche? Wenn sich jemand verletzt ist das Körperverletzung!“. „Wie auch ein Dornenkranz“ war meine Antwort.


Ich fragte „Wenn da täglich was passiert muss ich das dann immer anzeigen?“. „Bitte nicht. Gehen sie am Besten zu den Gericht Sprechtagen und fragen sie dort“. Sie bekommen in ein paar Wochen Bescheid wie die Staatsanwaltschaft entschieden hat“ waren die Schlussworte.


Schriftlich habe ich, anders wie bei der ersten Anzeige, nichts bekommen.

Die Entfernungen des Stacheldrahtobjekts mit Wolke fanden bis zum 3. Jänner 2026 statt. Danach war er nicht mehr auffindbar. Ich musste einen Diebstahl annehmen.


Das letzte Foto vor dem Diebstahl zeigt den Stacheldraht aus der Wunde des Goldes kommend:


05.01.2026


Die 3. Anzeige  reichte ich bei der Staatsanwaltschaft Steyr ein. Zwei Seiten Text und 25 Seiten Fotodokumentation und Beweismaterial.


Betreffend § 126 mehrfache Schwere Sachbeschädigung, Diebstahl und Bedrohung.


Am 6. Jänner erhielt ich früh am Morgen den Anruf, dass meine "Kunst mit Ketchup beschmiert" wurde. Das Attentat muss sich zwischen 4. und 5. Jänner ereignet haben.


Auch der Kirchenboden wurde mit Ketchup beschmutzt!


Erstbericht in ORF OÖHeute am 8. Jänner 2026 wie auch in der ORF.at Chronik bis 17. Jänner 2026 - Leider online nicht mehr verfügbar.


Hier als Bildschirmfoto:


ORF III Kultur Heute Bericht

am 19. Jänner um 19:40 - leider nach 30 Tagen nicht mehr verfügbar.


Daher habe ich als "Goldraub" oder Kompensationshandlung für den OÖHeute Erstbericht - in dem bei mir als Untertitel der Name unseres Stadtpfarrers eingeblendet war ;-) - den Bericht auf meinen Kunst Vandalimus Bezug reduziert, bzw. geschnitten.


Diese 1:06 Minuten sind ein wichtiger Teil der prozessorientierten Dokumentation.


Herzlichen Dank an Magdalena Ahorner und den ORF OÖ !


Die Situation vom 6. Jänner ist die Ausgangsituation zur nächsten Kunstintervention als Antwort auf das Ketchup Attentat - siehe ORF Bericht - und das gestohlene Stacheldraht/Wolke Kunstrelikt.


Zuerst das Herz von 2024  neben der Wunde im Gold.


Tags darauf wieder geschändet...


Daher das Herz distanziert und aufgerichtet.



Und siehe da! Das Stacheldraht/Wolke Relikt wurde gefunden!


Die Wolke trägt "Blattgold" von ihrer ungewollten Reise, bzw. Entführung, bei sich...


14.01.2026



Der Stacheldraht berührt wieder die Wunde im Gold. Die Wolke trägt "Blattgold". Das Herz tritt aufgerichtet in den Vordergrund.


Am Abend des 15. Jänner 2026 wurde die Ketchup Kunstintervention installiert.


Es ist eine Konzeptarbeit die als Hommage auf die Installationen der Citypastoral reflektiert. Im besonderen auf deren "Garderobe" in der ersten Seitenkapelle.


Jedes Objekt auf dem "Garderobenständer" hat einen tieferen Bezug...


Artfremd verwendetes Rotes Ketchup kann auch als Blutsymbol gesehen werden...

Daher drei Infusionsbeutel. Zwei mit "Gold" befüllt, einer mit "Rot"...

(Zum Konzept i. A.)


16. Jänner 2026


Meine Überwachungskamera war mit der Aufnahmedauer von 8:00 bis 20:00 programmiert. Bereits um 8:30 begann der Vandalenakt...


Völlig unerwartet und erstaunlich:


Während der Anwesenheit von Messebesucher:innen!

Kurz vor Messebeginn!


(Im Tatvideo ist in den letzten Sekunden der Beginn der Messe hörbar)



Die Kunstinstallation war daher nur 30 Minuten zu sehen.



Als ich den Beginn des Vandalenakts bemerkte, betätigte ich den Polizeinotruf  und fuhr umgehend mit dem Auto zur Marienkirche.


Vor der Marienkirche standen zwei Polizei Fahrzeuge und vier Beamte stiegen aus.


"In der Kirche ist gerade eine Messe. Die tatverdächtige Person ist in der Kirche. Wir gehen rein." Ich bat die Beamten die Messe nicht zu stören, da ich ja ein Videobeweismittel besitze.


Nach der Messe begutachtete ich den Tatort mit zwei Polizeibeamten. Wenig später kam die Spurensicherung mit ihrem Alukoffer.


Als erste Reaktion installierte ich das Sterbebildchen meines kunstsinnigen Onkels, des Priesters Prof. Karl Angerbauer, an der GEBURT Seitenkapelle. Vielleicht zum Schutz...


Das Cover Motiv zeigt den "Steyrer Christus". Ein besonderes Gemälde in der Steyrer Pfarrkirche.



"Wenn meine Kunst als Teufelszeug bezeichnet wurde und "weg muss", müsste dann, stringenter Weise, nicht auch das Teufelskruzifix weg" ? War mein erster Gedanke...


"Der echte Glaube liegt in der Nächstenliebe und der damit verbundenen Offenheit" dachte ich weiter...


Am 23.01.2026 wurde von Unbekannt das Kunstobjekt wieder aufgerichtet. Dies war nicht in meinem Sinne.



Als Reaktion darauf entfernte ich die Ketchup/Garderobe Intervention und beschloß die letzte Rauminstallation, in meinem zweiten Marienkirche Kunstprojekt, zu realisieren. Falls es nicht zu weiteren Vandalenakten kommt... (Anm.: Ab 24. Jänner 2026 kehrte Ruhe ein...)


Im Zentrum das Herz mit Blatt.



An die Stelle der roten Kordel (Die bis Heute verschwunden ist) rückte ein goldfarbene Messingkette.



Am 28. Jänner installierte ich einen Ganzkörperspiegel... Einerseits eine Reflexion auf Garderobe, anderseits vielleicht auf den kommenden Advent 2026...


Am 2. Februar 2026, zu Maria Lichtmess, begann ich mit dem Abbau der Rauminstallationen.


Ich begann die Deinstallation symbolisch in der Seitenkapelle der LIEBE.


Das sehr interessante an dieser Installation war es, dass diese, all die 46 Tage, vom Vandalismus unberührt blieb (bis von dem Druckwerke Eingriff ganz am Anfang). Sogar die Informations Drucksorten wurden nicht angerührt.


Die dort befindliche A4 Legende zeigte auch die Installation von 2024 und die Aussage, dass die LIEBE stärker wurde.


Meiner Meinung nach ein Hinweis darauf, dass die Vandalenakte sehr vorsätzlich und überlegt ausgeführt wurden.



Am 04.02.2026 folgte die Deinstallation der Seitenkapelle ERNEUERUNG


Am 06.02.2026 folgte die Deinstallation der Seitenkapelle GEBURT


Das letzte Element war der Spiegel...



Am 19. Februar 2026 erhielt ich ein Schreiben von der Staatsanwaltschaft, mit der Benachrichtigung, dass das Verfahren eingestellt wurde, da die Beschuldigte nicht zurechnungsfähig sei.


Daher benachrichtigte ich meine Rechtschutzversicherung und telefonierte mit einer Anwältin.


Schau ma mal...


Es ist mir unverständlich, dass eine tätige, beeinträchtige Person und einige wenige Untätige in ihrem Hintergrund (!), solche Macht besitzen, dass zukünftig keine Zeitgenössische Kunst im Kirchlichen Zentrum Bereich mehr möglich sein soll, wie auch die Citypastoral den zukünftigen 7. Raum der Stille eine Absage erteilen musste...


Was ist mit den 2.000 Besucher:innen die im Advent die Ruhe und Stille, wie Berührung, Kunst und Spiritualität in der Steyrer Marienkirche fanden?


Schau ma mal...


... in den Gold gerahmten Spiegel...