15 - Th International Festival EURO KOSOVA ART
8. - 15. November 2026
mit dem Thema
A Peaceful World Trough Art

Völlig unerwartet kam am 28. Oktober die Einladung zum Festival die ich spontan und gerne annahm, da eine liebe Künstler Kollegin die Teilnahme aus familiären Gründen absagen musste und mir das Thema sehr zusagte.
Prozessorientiertes Konzept
Die Begriffe EURO und ART brachten Assoziationen zu meinem EU27 HUMANgold Projekt.
Das VERBINDENDE steht bei
meinen Projekten immer im Mittelpunkt. Beispielhaft der GOLD Lifeball in Wien 2015 mit meiner Rauminstallation "Social Gold Carpet". Hier kam erstmals das Material Linoleum zum Einsatz.
Teil 1
ART FESTIVAL Bodengold Performance
Wie das EU27 Austria Bodengold, worauf im
5. ART DIAGONALE Symposium in Wels 14 internationale Künstlerinnen und Künstler ihre Spuren im Gold hinterlassen haben, so sind auch bei dem 15. EURO KOSOVA ART FESTIVAL alle Kolleginnen und Kollegen eingeladen ihre Spuren im vierteiligen Bodengold zu hinterlassen und darin zu verewigen.
Die Dokumentation der Performance wird hier zu sehen sein.

Als Hommage an Kosova und sein Wappen (Blau-Gold-Weiss) zeigt sich das Gold erstmals mit blauer Umrandung. Hier kann man das noch unberührte Kosova Art Festival Bodengold auf meinem Arbeitsplatz sehen:

Alle vier Bodengold Segmente werden nach der Performance als vier Wandobjekte aufgerichtet. Mit einem weissen Rahmen ist das Werk vollendet. Die Rahmung und Auswahl des Rahmens soll in Pristina erfolgen.
Zwei Wandobjekte sind für die Organisation des Festivals. Eines ist für Marlene Elvira Steinz und eines bleibt bei mir.
Teil 2
Reflektierend auf die Situation des Trepca Bergbaukomplexes und dessen Gold, im Norden von Kosova, werde ich ein Wandobjekt schaffen.
Die Situation in diesem riesigen Bergbau Gebiet hat sich nach seiner Blütezeit in den 1980er Jahren in ein ethnisches gespaltenes Konflikt Gebiet verwandelt. „Entlang des Flusses Ibar ist der Komplex de facto ethnisch segregationiert.“
(Quelle: KI)
Auf diese gespalteten Situation reagiere ich mit einem weiss grundierten Keilrahmen. Das Format wird sich vor Ort finden.
Die weisse Leinwand Fläche bleibt als Vorderseite unberührt.
Der Kunstprozess findet auf der Rückseite statt.
Zwischen Leinwand und Holz wird am Kreuzungspunkt horizontal auf einer Seite eine vergoldete Birne und auf der anderen Seite ein vergoldeter Apfel befestigt. Dies zeigt sich auf der Vorderseite als zwei Wölbungen.
Im Laufe der Zeit wird den zwei Früchten die Feuchtigkeit entzogen. Sie schrumpfen und werden immer kleiner. Ihre ursprüngliche Form kann man nur erahnen.
Auf der Vorderseite ist der Prozess durch den langsamen Rückgang der zwei Wölbungen ersichtlich.
Möglich ist es, dass ich prozessorientiert auf der Hinterseite weitere Relikte zur gegenwärtigen Spaltung anbringen werde, die sich bei meinem Aufenthalt vielleicht zeigen werden.
Ein erstes Relikt - dass die vier Bodengold Felder verbindet - wird vielleicht an der Vorderseite angebracht. Mit den
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Klebebändern und Goldrändern bereits ein Hinweis auf das nächste
Festival 2027. In seiner Form ein Hinweis auf die zwei Objekte auf der Rückseite mit den zwei Wölbungen auf der Vorderseite.

Beispiel eines goldenen Schrumpfungsprozesses.
2023 schenkte ich meiner Kur Tischnachbarin zum Abschied eine vergoldete Birne mit der Bitte den goldenen Prozess zu beobachten...

Der gespaltene Goldbegriff vereint sich mit der örtlichen Situation des Kosovo Goldes
Der Rückgang der Wölbungen und der Verlust der Formen weist auf Gemeinsamkeit und Frieden.
Apfel und Birne sind Obst. Serben und Kosovaren sind Menschen. Das Gold macht keinen Unterschied!
Weiter führende Informationen zum Projekt, in progress:
PRO PEACE Projekt
https://www.propeace.de/en/working-mines-resisting-oppression-trepca-1989


